Wie tief ist der Bundesverband der Deutschen Industrie den Amerikanern in den Arsch gekrochen? So tief:

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) warnt nach Informationen des Handelsblatts vor erheblichen Konsequenzen, sollte US-Präsident Donald Trump die rechtliche Grundlage für den Datentransfer zwischen der EU und den USA aufheben.

(Anmerkung der Redaktion: Hat er schon. Vor Wochen. Und das war noch nie mehr als ein Feigenblatt für unsere versiffte "Industrie", die gerne in kompletter Abhängigkeit der USA verharren wollen)

Die Aufkündigung des EU-US-Data-Privacy-Framework könne nach ihrer Einschätzung "verheerende Folgen für Unternehmen und Behörden haben und zu großem Zusatzaufwand sowie Rechtsunsicherheit führen", sagte BDI-Geschäftsführungsmitglied Iris Plöger der Zeitung.

Markige Worte, nachdem Max Schrems schon mit Schrems I und Schrems II das Luftschloss eingerissen hatte. Der Kaiser hat seit dem keine neuen Kleider angezogen sondern ist noch in der Wild-Gestikulieren-Phase, wie man hier wunderschön sehen kann.

Unsere "Industrie" hat sich seit dem ein paar tolle Phantasmen als Ausrede zurechtgelegt. Aber aber aber wir benutzen doch das Amazon-Rechnenzentrum in Europa! Aber aber aber wir benutzen doch Azure in Europa! Als ob es den Cloud Act nicht gäbe!

Aber aber aber wer würde UNS schon in die Mail gucken wollen als US-Behörde?!

Und jetzt: Homomorphe Verschlüsselung wird uns retten!1!! Klar, und die Software dafür kaufen wir von den Amerikanern, und haben Auto-Updates an, vor denen sie uns schützen soll. Geniale Idee.

"Ein verlässlicher und rechtssicherer transatlantischer Datenverkehr ist für die deutsche Industrie unerlässlich", betonte sie.

Äh ... nein?

31.03.2025